Parkinson

Die Parkinson-Krankheit ist eine langsam fortschreitende Erkrankung des Nervensystems. Durch den Verlust der Nervenzellen kann der Wirkstoff Dopamin nicht mehr ausreichend produziert werden. Die richtige Menge von Dopamin ist ausschlaggebend für den Bewegungsapparat.

Benannt wurde sie nach James Parkinson, welcher die Krankheit auch Schüttellähmung nannte. In der Regel ist Parkinson eine Erkrankung der älteren Menschen. Es kommt sehr selten vor, dass junge Menschen betroffen sind.

Klassische Symptome der Erkrankung sind Muskelsteifheit, Zittern, Bewegungsarmut und langsame Bewegungen. Weitere Symptome sind erhöhter Speichelfluss, Depressionen, Persönlichkeitsveränderung und Schluckstörungen. Das Laufen fällt den Betroffenen immer schwerer, die Schritte werden kleiner. Auch die Sprache verändert sich, wird leise und heiser.

Es gibt unterschiedliche Behandlungsmethoden. Da die Krankheit bei jedem Menschen andere Symptome aufweist und unterschiedlich schnell fortschreitet, sind bestimmte Therapien möglich. So ist die Einnahme von Medikamenten, Kranken- und Sprachgymnastik oder eine Operation möglich.

Die Behandlung und Forschung hat in den letzten Jahrzehnten sehr große Fortschritte gemacht. So vermindert die Krankheit das Lebensalter nur geringfügig. In nur sehr seltenen Fällen verläuft die Krankheit bis zum Endstadium. Hierbei kommt es zu einer kompletten Unbeweglichkeit und Schluckstörung des Betroffenen. Die meisten sterben dann an einer Lungenentzündung.

Um Parkinson vorzubeugen, sollte man sich ausreichend bewegen und gesund ernähren.